Hotel Superbude, Hamburg

Der Standort für das neue Haus der SUPERBUDE ist von einer baulich wie nutzungsstrukturell heterogenen Umgebung geprägt. In diesem gleichermaßen schwierigen wie auch höchst attraktiven Umfeld, am Übergang zwischen dem großen unbebauten Heiligengeistfeld und dem belebten Stadtteil St. Pauli, präsentiert sich die SUPERBUDE mit seinem neuen Gebäude selbstbewusst und aussergewöhnlich.

Die Erscheinung passt sich einerseits wie selbstverständlich in das Umfeld ein und hebt sich gleichzeitig durch seine klare und unmissverständliche Sprache von den bestehenden Gebäuden ab.

Das Material der Fassade ist ein rötlich eingefärbter, industriell vorgefertigter Sichtbeton, der durch seine Farbe und das speziell ausgeformte Relief ein sich immer wechselndes Bild bietet – der Tages- und Lichtsituation angepasst.

Das Gebäude erhält durch die vorgeformte Oberflächenstruktur eine neue materielle und äußere Präsenz. Diese Art von Ornamentik verändert die Wahrnehmung charakteristischer Materialeigenschaften und weckt intuitive und sinnliche Eindrücke. Aus der Distanz weckt die Fassade Assoziationen zu dem prägenden Backstein Hamburgs.

Die Grundrisse geben einen Eindruck, wie eine mögliche Nutzung der Geschosse aussehen könnte. Ein offener und fliessender Erdgeschossbereich mit frei einteilbaren Grundrissmöglichkeiten, Aufweitungen in den Hotelfluren, vielfältige Möglichkeiten in der Größe und Positionierung der Hotelzimmer, luftige und grosszügige Raumaufteilungen in den Geschossen der Sondernutzungen mit wechselnden Blickbeziehungen auf die Stadt.

Wettbewerb: 2024

BGF: 11.868 qm

Bauherr: STRABAG Real Estate GmbH

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